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Kinderinvalidität

Kinderinvalidität

Kann ein Kind aufgrund eines Unfalls oder durch eine schwere Krankheit keinen Beruf erlernen oder ausüben, sichert die Kinderinvaliditätsversicherung ein regelmäßiges Einkommen in Form einer monatlichen Rente zu. Zwar gibt es einige gesetzliche Leistungen und Hilfen für Behinderte und deren Familien, doch dieser Schutz reicht nicht für eine angemessene Deckung des Lebensunterhaltes aus. Der Schutz wird umso wichtiger, wenn die Eltern nicht mehr für ihr Kind sorgen können. Die Kinderinvaliditätsversicherung sollte ab einem Grad der Behinderung (GdB) in Höhe von 50% leisten. Dabei ist es unerheblich ob die Behinderung aufgrund eines Unfalls oder einer Krankheit verursacht wurde. Darin liegt auch der entscheidende Vorteil der Kinderinvaliditätsversicherung gegenüber der Unfallversicherung. Diese leistet nur bei Invalidität durch Unfall.

Als Absicherung wird eine Kinderinvaliditätsversicherung (bis zum 16. Lebensjahr) in Form einer lebenslangen Rente in Höhe von mindestens monatlich 1.000 € netto empfohlen. Ggf. ist auch eine zusätzliche Einmalzahlung für behindertengerechte Umbaumaßnahmen sinnvoll.

Ist der Abschluss einer Kinderinvaliditätsversicherung nicht oder nicht mehr möglich, kann ein Teil
des Risikos ersatzweise über eine Unfallversicherung (Versicherungssumme etc. wie bei den
Erwachsenen) abgedeckt werden. Eine Unfallversicherung kann bei Bedarf auch über das 16.
Lebensjahr -in Ergänzung zur „Berufsunfähigkeitsversicherung für junge Leute“ - hinaus bestehen
bleiben.


 
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